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Suchbegriff: UK Finanzen

Der Artikel analysiert globale Strategien zur Betrugsbekämpfung und vergleicht dabei den auf Rückerstattungen ausgerichteten Ansatz Großbritanniens mit dem präventionsorientierten Modell Australiens. Während Großbritannien eine umfassende Rückerstattung für autorisierte Push-Zahlungsbetrügereien vorschreibt, erlegt das australische National Anti-Scam Centre Banken, Telekommunikationsunternehmen und digitalen Plattformen gesetzliche Pflichten mit durchsetzbaren Verpflichtungen auf. Wichtige Erkenntnisse unterstreichen, dass präventionsorientierte Reformen, sektorübergreifende Rechenschaftspflicht, eine starke nationale Führung und der Austausch von Daten in Echtzeit für eine wirksame Betrugsbekämpfung unerlässlich sind. Die USA, die jährlich Betrugsverluste in Höhe von über 12,5 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen haben, verfügen über keine koordinierte nationale Strategie und könnten von diesen internationalen Modellen lernen.
Das Vereinigte Königreich hat einen neuen nationalen Dienst zur Meldung von Betrugsfällen namens „Report Fraud“ eingeführt, der das kritisierte System „Action Fraud“ ersetzt. Der Dienst umfasst Echtzeitanalysen von Palantir und Microsoft, ein interaktives Portal für Opfer, proaktive Benachrichtigungen und den sofortigen Austausch von Informationen zwischen den Polizeibehörden. Da Betrugsfälle die Hälfte aller Straftaten im Vereinigten Königreich ausmachen und jährlich Kosten in Höhe von über 11 Milliarden Pfund verursachen, soll das neue System einen wirksameren Mechanismus zur Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität bieten und die Opfer in den Vordergrund stellen.
Der Artikel befasst sich mit dem wachsenden Bedarf an einheitlichen Lösungen zur Betrugsbekämpfung und Geldwäschebekämpfung (FRAML), um die Betrugsverluste in Großbritannien in Höhe von 25,2 Milliarden Pfund ab 2023 zu bekämpfen. Er hebt hervor, wie integrierte Plattformen, die fortschrittliche Analysen und maschinelles Lernen nutzen, Fehlalarme reduzieren, die Erkennungseffizienz verbessern und sich ändernde regulatorische Anforderungen auf den globalen Märkten durch konsortialgesteuerten Informationsaustausch und lokalisierte Compliance-Anpassungen erfüllen können.
Der Bericht von EY zur Regulierung der Finanzdienstleistungen im Vereinigten Königreich für das Jahr 2026 nennt vier zentrale Prioritäten: Prävention von Finanzkriminalität, operative Widerstandsfähigkeit, KI und Compliance sowie Umgang mit Volatilität. Der Bericht betont die entscheidende Rolle der Technologie für die Einhaltung von Vorschriften und hebt dabei die Herausforderungen bei der Einführung von KI, Cyberrisiken und die Notwendigkeit einer robusten Governance hervor. EY empfiehlt eine proaktive Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, Investitionen in Stresstest-Kapazitäten und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Innovation und Compliance-Überwachung.
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